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Brauchen Sie bald länger zum Zug?

B-Plan Altona-Nord - Empfangsgebäude Bahnhof Diebsteich

Ein Monsterturm für den Bahnhof Diebsteich
160907-Praesentation-BSW-Diebsteich.pdf
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Wo geht's bitte zur Wolffstraße??

Deutsche Bahn (DB) und die Freie und Hansestadt Hamburg (FHH) feierten einhellig die geplante Verlegung des Bahnhofes Altona an den Standort Diebsteich als Erfolg. Ein recht fragwürdiger Erfolg. Kostet doch dieses Erfolgsmodell eine noch nicht zu beziffernde Summe dem Steuerzahler. Der Senat erwarb ein Areal für 38 Mio. €, das noch von der Stadt Altona der Bahn kostenfrei zu Verfügung gestellt wurde. Die Kosten für den Abriss sowie die Dekontaminierung trägt die FHH. Dieses Areal wird für die „Neue Mitte Altona“ benötigt.

Unterdessen begann die Bahn mit der Planung des neuen Bahnhofes. Für die öffentliche Auslegung der technischen Planungsunterlagen im April 2016 – die kaum einer versteht – waren nur für vier Wochen vorgesehen.

 

  • Der neue Standort hat keinen brauchbaren Straßen- und nur einen eingeschränkten S-Bahn-Anschluss.
  • Die Reisenden müssen erst ab Altona mit der S-Bahn fahren, um dann in den ICE in Diebsteich umsteigen zu können.
  • Für Pendler aus dem nördlichen Umland (Husum, Heide, Glückstadt, Itzehoe, Elmshorn) verlängert sich durch das erforderliche Umsteigen in Diebsteich die Fahrzeit entsprechend.
  • Der Westen Hamburgs wird gänzlich vom Fernbahnhof abgeschnitten, da es keine S-Bahn von Blankenese nach Diebsteich gibt.
  • Die Kosten für die Bahnhofsverlegung sind derzeit mit rd. 350 € Mio. angegeben. Stuttgart 21 und auch andere Großprojekte (BER, Elbphilharmonie haben die veranschlagten Kosten desaströs überstiegen). Was ist hier zu erwarten?

 

Zurzeit gibt es keine ausreichende Erreichbarkeit mittels Auto oder Rad. Es gibt lediglich eine Busverbindung. Kosten und Ausführung für die Verbesserung der Verkehrssituation liegen bei der Stadt. Über die Kostenhöhe wird geschwiegen. Wir hier in Stellingen erfuhren nur durch Zufall von der Auslegung der Planungsunterlagen (Planfeststellungsverfahren) und auch der künftigen Baustellenzufahrt. Die Bahn gab zwar an, mit Flyern sowie Plakaten die beteiligten Personen hinreichend und ausführlich informiert zu haben – Stellingen hat man wohl bei der Verteilaktion ausgespart – hier kam keine Information an. Der neue Bahnhof Diebsteich liegt ja auch im Bezirk Altona.

Noch eine Anekdote zum Schluss: Die Überschrift! Der BHV hatte am 25.5. 2016 eine Unterredung mit dem Projektleiter und Chefplaner der DB. Wir hatten uns in der Wolffstraße verabredet: Anruf vom Projektleiter: Wo ist eigentlich die Wolffstraße?? Der Chefplaner schoss dann jedoch den Vogel ab: Unsere Fahrzeuge werden angehalten von der A7-Abfahrt Volksparkstraße über die Schnackenburgallee bzw. den Holstenkamp bis zum Eimsbütteler Marktplatz zu fahren und dann links (???) in die Kieler Straße. Diese Möglichkeit bestand noch bis 1965 – dann jedoch wurde der Eimsbütteler Marktplatz umgebaut. - Kein LKW-Fahrer wird diesen Weg nehmen, sondern die Abkürzung über Große Bahnstraße, Frühlingsstraße, Försterweg. Die LKW‘s der Müllabfuhr fahren mit 28 t. „Das dürfen die nicht“!!!!!!. Wer wird das kontrollieren?                   iz                                                                                                                                                                           

Noch eine Anekdote zum Schluss: Die Überschrift! Der BHV hatte am 25.5. 2016 eine Unterredung mit dem Projektleiter und Chefplaner der DB. Wir hatten uns in der Wolffstraße verabredet: Anruf vom Projektleiter: Wo ist eigentlich die Wolffstraße?? Der Chefplaner schoss dann jedoch den Vogel ab: Unsere Fahrzeuge werden angehalten von der A7-Abfahrt Volksparkstraße über die Schnackenburgallee bzw. den Holstenkamp bis zum Eimsbütteler Marktplatz zu fahren und dann links (???) in die Kieler Straße. Diese Möglichkeit bestand noch bis 1965 – dann jedoch wurde der Eimsbütteler Marktplatz umgebaut. - Kein LKW-Fahrer wird diesen Weg nehmen, sondern die Abkürzung über Große Bahnstraße, Frühlingsstraße, Försterweg. Die LKW‘s der Müllabfuhr fahren mit 28 t. „Das dürfen die nicht“!!!!!!. Wer wird das kontrollieren?