Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Benennung von zwei neuen Straße und zwei Plätzen in Stellingen

Sehr geehrter Herr Hertel,

sehr geehrter Herr Schürmann,

ich würde mich sehr freuen, wenn sich der Bürger- und Heimatverein als Institution, aber auch viele einzelne Mitglieder an der Benennung der neuen Straßen und Plätze zwischen Sportplatzring und Basselweg beteiligen würden. Alle Informationen zum Verfahren finden Sie in den anliegenden Dateien. Die Vorschläge müssen bis spätestens 25. Juni bei mir eingegangen sein.

Ob durch Bekanntmachung auf Ihrer Intemetseite, über einen E-Mail-Verteiler oder durch das persönliche Gespräch - jeder Weg ist willkommen, damit möglichst viele Vorschläge eingehen und somit eine hervorragende Grundlage für die Auswahl entsteht! Falls Sie gedruckte Exemplare der Pressemitteilung und des Lageplans benötigen, kann ich diese gern zur Verfügung stellen.

Abschließend möchte ich mir noch den Hinweis erlauben, dass bei der Benennung nach Persönlichkeiten vorrangig anzustreben ist, bedeutende Frauen der Stadtteilgeschichte vorzuschlagen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Freitag

 

Dr. Michael Freitag

Regionalbeauftragter Koordinator Bürgerbeteiligung

Freie und Hansestadt Hamburg Bezirksamt Eimsbüttel

Fachamt Sozialraummanagement

Basselweg 13, 22527 Hamburg

Tel.: + 49 40 - 42801 – 5567

 Fax: + 49 40 - 42790 - 3074

E-Mail: Michael.Freitag@eimsbuettel.hamburg.de

 

036 Benennungen Stellingen.pdf
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"Stellinger Mitte" - Infoveranstaltung

Das Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung Eimsbüttel hatte im September letzten Jahres zu einer Informations-veranstaltung zur Auslegung des Baubauungsplan-Entwurfs Stellingen 62 (Sportplatzring) eingeladen und zwar ins Haus für Jugend, Kultur und Stadtteil, Sportplatzring 71,22527 HH-Stellingen. Die Veranstaltung fand zu Beginn der öffentlichen Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs Stellingen 62 (Sportplatzring) statt.

 

Die Planer und Experten stellten fast nichts Neues zu der bereits bekannten Planung für die Fläche Stellingen 62 (Sportplatzring) und das neue Quartier auf der heutigen Schulfläche vor.

 

Für viele Teilnehmer neu war die Ankündigung, dass die Straßenverbindung durch das Quartier entgegen der ersten Panung nicht als Einbahnstraße in Ostwestrichtung sondern als verkehrsberuhigte Zone mit Gegenverkehr eingerichtet werden soll. Anwohner befürchten die Errichtung eines "Schleichweges" in der Straßenverbindung Dörpsweg/Basselweg. Außerdem bekommt der nördliche Sportplatzring ebenfalls Gegenverkehr.

 

Die Schaffung von PKW-Stellplätzen war Gegenstand einer lebhaften Diskussion. Weil nur die SAGA, als Investor für die Bebauung auf der Schulfläche, auf Basis der Quote 0,4 Plätze/Wohnung plant, konnte eine konkrete Zahl genannt werden. Weil es keine gesetzliche Pflicht für die Schaffung von Stellplätzen beim Neubau mehr gibt, war eine Angabe für die Bebauung auf den Sportplätzen nicht möglich.

 

Weitere Informationen zum Plangebiet und zum vorangegangenen Beteiligungsprozess finden Sie auf der Website.

 

Bei Fragen wenden Sie sich gerne an Herrn Breyvogel (Tel.: 040-4280 13432) oder Frau Häffner (Tel.: 040 4280 13428) vom Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung (E‑Mail: bebauungsplanung@eimsbuettel.hamburg.de). Die Unterlagen zum Bebauungsplan-Entwurf Stellingen 62 finden Sie auch online unter www.hamburg.de/stadtplanung-eimsbuettel.

 

 

„Stellinger Mitte“ mit Stadtteilhaus

Seit drei Jahren sind Bürger und Vereine an der Planung für die neue “Stellinger Mitte” beteiligt. In über zehn Veranstaltungen flossen ihre Ideen in das städtebauliche Konzept. Inzwischen ist Vielen der Entwurf für einen Bebauungsplan mit dem Titel “Stellingen 62” bekannt. Auch in unserem BLATT wurde schon öfter darüber berichtet. So langsam rückt das Jahr 2017 näher und erste Maßnahmen befinden sich schon in der Realisierung.

Noch einmal zur Erinnerung:

Das neue Viertel entsteht auf der Fläche der Sportplätze innerhalb des Sportplatzrings und nördlich davon. Dafür sollen die Stadtteilschule Stellingen (Oberstufe) mit dem Haus für Jugend, Kultur und der jetzige Spielplatz am Stellinger Steindamm weichen. Die Sportplätze von TSV Stellingen, SV West Eimsbüttel und FC Falke werden nicht mehr saniert, sondern an die Vogt-Kölln-Straße verlegt (Bebauungsplan „Stellingen 61“). Die Arbeiten an den neuen Plätzen sind voll im Gang und sollen Ende 2016 abgeschlossen sein.

Das frei werdende Areal ist hauptsächlich für den Bau von ca. 600 Wohnungen vorgesehen, davon etwa 50 Prozent öffentlich gefördert. Dazu kommt am verkehrsreichsten Teil des Sportplatzrings, der zur Kieler Straße führt, ein Gebäuderiegel mit Supermarkt und kleinerem Einzelhandel, Dienstleistungen sowie sozialen und gemeinschaftlichen Einrichtungen. Auch die Fläche für einen Markt ist vorgesehen.

Die Wohnflächen sollen zwischen dem „Schulgelände“ und dem „Sportzplatzgelände“ durch einen breiten grünen Gürtel aufgelockert werden, der sich von Westen nach Osten zieht. Hier wird nach Möglichkeit auch ein Bolzplatz entstehen. Im nördlichen Wohngebiet, wo sich die meisten öffentlich geförderten Wohnungen befinden werden, wird eine Kita gebaut.

Haus für den Stadtteil

Wunsch der Bürger ist ein „Stadtteilhaus“ gegenüber dem Vereinshaus des TSV Stellingen. Den aktuellen Stand zum Konzept für dieses vierstöckige Gebäude, das vor zwei Jahren von Frau Barbara Strauß vom Fachamt für Sozialraummanagement vorgestellt wurde, erläuterte am 27.06.2016 im Stellinger Regionalausschuss im Stellinger Rathaus der Leiter des Fachamtes Michael König:

Insgesamt werden 3.000 qm Bruttogeschossfläche erbaut. Das Bezirksamt führt eine Konzeptaus-schreibung durch, um das Gebäude im Rahmen der Riegelbebauung von einem Investor erstellen zu lassen. Das Stadtteilhaus wird später vom Investor durch das Bezirksamt gemietet. Kostendeckende Mieten bei Neubauten sind von den zukünftigen Mietern nicht zu finanzieren, deshalb wird eine soziale Miete vertraglich festgeschrieben. Der Vertrag wird eine Mietpreisbindung für 4-5 Jahre enthalten und die Miete darf später nur im Rahmen üblicher Kostensteigerungen erhöht werden. Die soziale Nutzung wird für 20 Jahre festgeschrieben und kann zwei Mal um fünf Jahre verlängert werden.

Das Haus der Jugend wird in das neue Stadtteilhaus verlegt. Die Seniorenarbeit im Stadtteil wird im Haus zusammengefasst. Die Produktionsschule Eimsbüttel vom Verein Alraune bekommt auf diese Bedürfnisse zugeschnittene Räume. Angeschlossen wird die Fahrradwerkstatt. Die „Brücke“ wird eine Beratungsstelle dort betreiben.

Der große Veranstaltungssaal und die Räume für Gruppen aus dem Stadtteil werden durch das neu zu schaffende Quartiersmanagement bewirtschaftet. Es soll einen neuen Quartiersmanager geben, dessen Arbeit durch den Investor finanziert wird.

 

Der Vorstand hat Anfang 2017 Interesse an der Anmietung eines ca. 25qm großen Raumes für ein "Vereinsbüro/-archiv" angemeldet.

                                                                                                                         C. Mertens/hr